Politik

Meine Grundsätze:

  • Gegenseitiger Respekt ist die wichtigste Grundlage einer sachorientierten Politik. Insbesondere die Suche nach tragfähigen Lösungen wird durch ideologisch geprägte Grabenkämpfe verunmöglicht oder zumindest stark behindert. Meine politische Arbeit ist geprägt von der Sachlichkeit, dem Dialog, der Transparenz und dem Bestreben möglichst einfach umsetzbare, nachhaltige Lösungen zu erreichen.
    Lesen Sie dazu auch meinen Blog mit der Beschreibung dessen was für mich gute Politikerinnen und Politiker ausmacht.
  • Meine Grundhaltung ist weltoffen und liberal-konservativ. Die Begriffe „liberal“ und „konservativ“ mögen sich auf den ersten Blick widersprechen, insbesondere wenn man die Extreme im Sinne hat. Extreme wären der Neoliberalismus, dem wir einen schönen Teil der aktuellen Wirtschaftskrise zu verdanken haben, oder dîe Linie, die unter Konservativismus die totale Abschottung versteht und gesellschaftliche und ökologische Entwicklungen völlig verneint. Mit beiden Extremen kann ich genau so wenig anfangen wie mit dogmatischen Positionen der Linken und der Rechten. Für mich MUSS die liberale Haltung mit einem gesunden Mass an konservativen Wertvorstellungen verbunden sein. Dabei bezieht sich das Wort „konservativ“ hier auch auf die soziale, ökonomische und ökologische Werterhaltung, ohne die allgemeinen Entwicklungen ausser Acht zu lassen. Ich vertrete also eine typische Politik der Mitte, die Freiheit, eigenverantwortliches Handeln und Leistungsbereitschaft als Grundlage für Wachstum und Wohlstand sieht.

das heisst konkret:

  • Ich setzte mich dafür ein, dass unsere Gesellschaft in der Lage ist, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
  • Dazu muss der Staat stark sein, jedoch in klaren Grenzen agieren.
  • Der Staat sorgt für ein überdurchschnittlich gutes Bildungssystem, welches Chancengleichheit für alle gewährt.
  • Ich stehe klar hinter einer aktiven Mitgliedschaft der Schweiz in der UNO, beim Schengen/Dublin-Abkommen sowie dem engagierten Mitwirken in verschiedenen internationalen Organisationen. Die Schweiz soll neutral bleiben ohne dies als Argument für die Passivität zu missbrauchen.
  • Ich stehe klar für die Weiterführung des bilateralen Weges im Kontakt mit der EU, insbesondere auch bezüglich der Personenfreizügitkeit. Die Verträge sind wo sinnvoll weiter auszubauen.
  • Der Umwelt gehört unsere volle Aufmerksamkeit. Ich bin bereit, kreativ an wirksamen Schutzmassnahmen mitzuwirken. Dabei stehen Verursacherprinzip und Anreizsysteme im Vordergrund von staatlichen Massnahmen.
  • Es muss gelingen, das Gleichgewicht zwischen einem gesunden Staatshaushalt und der gewünschten Entlastung der Steuerpflichtigen anzustreben! Neue Ausgaben müssen gleich wie Steuersenkungen finanziert sein. Ausgaben und Steuersenkungen auf Pump kommen für mich nicht in Frage.
    So sind die finanziell relevanten Aufgaben des Kantons Bern regelmässig zu überprüfen, mit dem klaren Ziel einen gesunden Staatshaushalt und den gleichzeitigen Abbau der Staatsschulden zu erreichen. Gleichzeitig ist anzustreben, dass die Attraktivität des Kantons als Wirtschafts- und Wohnstandort, durch gezielte Investitionen im Bereich Infrastruktur und Steuersenkungen gesteigert wird.
  • Die Gesundheitsversorgung muss bezahlbar bleiben. Dabei ist sicherzustellen, dass die Philosophie eines dezentral geführten Kantons auch hier angewendet wird. Jeder Bürger im Kanton hat das Anrecht auf eine schnelle und qualitativ hochstehende Versorgung. Der Kanton kommt nicht darum herum zu definieren, was für ihn „Service public“ in der Gesundheitsversorgung bedeutet. Eine Strukturbereinigung nach rein wettbewerblichen Kriterien dünnt das Angebot in der Peripherie aus. Deshalb braucht es eine klare Strategie, wie die Landbevölkerung auch ausserhalb der Zentren Bern, Biel und Thun optimal versorgt werden kann.

Das Parteiprogramm der BDP finden Sie unter diesem Link :

http://www.bdp.info/be/de/positionen/parteiprogramm/