Ich unterstütze die Position der GSOA nicht

Die Jungfrauzeitung hat mich gebeten „1000 Zeichen“ über die GSoA und ihre Existenzbereichtigung zu schreiben. Hier folgen sie im Blog :

Ich unterstütze die Position der GSoA nicht. Trotzdem : Eine fundierte Position kann man nur dann finden, wenn man die Argumente für und gegen etwas gegeneinander abwägen kann. Deshalb braucht es die kritische Stimme, die bestehendes in Frage stellt. In der Vergangenheit hat die GSoA Extrempositionen vertreten, sie hat auch ihren Namen so gewählt. Das ist zwar ein klares Bekenntnis zu ihrer Haltung, trotzdem bringt diese kaum Erfolg, weil man geneigt ist, die Argumente in den Wind zu schlagen. Gleiches gilt für das andere Extrem, das die Armee über alles stellt, in den Traditionen verharrt und keinerlei Kritik zulässt. Nur die sachliche Diskussion lässt uns durch das Gegeneinanderstellen von „These und Antithese“ zu guten Lösungen finden. Genau das ist der Grundwert der schweizerischen Demokratie, der leider durch das Verharren auf Extrempositionen immer grösseren Schaden nimmt. Die GSoA muss sich bewegen, ansonsten wird sie auch künftig ihre armeekritischen Argumente kaum an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger bringen.

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